“Lern was Anständiges” . . .

Mein Weg zur Bühne . . .

Kinderprinzenpaar

Mein Geburts- und Elternhaus war direkt am Kirmesplatz. Genau zur Kirmes kam ich dort zur Welt und bekam gleich den richtigen Eindruck von der lustigen und geselligen Seite des Lebens.  Die musikalische Laufbahn begann in Mamas Küche, wo ich Schüsseln und Töpfe in Trommeln umfunktionierte. Den ersten musikalischen Auftritt gestaltete ich als sechsjähriger “Zieh-am-Riehmen-Spieler” bei der Nikolausfeier in der Grundschule, den ersten öffentliche Auftritt mit neun Jahren als Kinder-Prinz. Nachdem ich verschiedene Blechblasinstrumente -von der Trompete bis zur Tuba- vergewaltigt hatte, beförderte mich der Hasborner Musikverein zum Dirigenten. In dieser Zeit erschloss sich für mich auch der Zusammenhang von Tönen zu Akkorden und Harmonien. Die Gitarre half mir dabei.

                                                                      
. . . über die Musik zum Kabarett

Dieser Jung mit Git-1Schritt ging über die Fasnacht.  Ich hatte entdeckt, dass ich meine Stimme verstellen kann und zwar so – als dät jemand anneres schwätze oder singe. Das hatte sich schnell herumgesprochen, nebenbei hatte ich Nachwuchs-Wettbewerbe gewonnen, bin Radio-Machern in die Hände gefallen, so dass ich in der Radio-Comedy “Müller XXL” den saarländischer Ministerpräsidentin in über 100 Serien  parodierte. Für Events wurde ich als günstige Alternative zu Stars aus dem Fernsehen und aus Politik, Show und Sport gehandelt und entwickelte ich mich zum Entertainer, der mit seinem rollenden “r” den Saarländern den Spiegel vorhielt – sprachlich und musikalisch. Weil sich das Singen “met meh Leit besser anheert on meh Schbass macht” trete ich auchKIR Resonanz leidenschaftlich gerne mit den “Brü(h)llerchen” und den “Schwiegersöhnen” auf und unterstütze auch gerne sinnvolle Hilfsprojekte, pädagogisch-wertvolle Projektarbeiten und kulturelle Verbandsarbeit.

 

 

 . . . und was war das Anständige?

Geli-027-682x1024Wenn ich der Empfehlung lebenserfahrener Erwachsener “Geh bei die Bahn oder bei die Post oder of die Grub – dort bescht du gudd onner” gefolgt wäre, könnte ich heute schon in Rente sein. Stattdessen lernte ich Bankkaufmann, machte doch lieber mein Hobby zum Beruf und studierte nebenbei an der Uni Landau Pädagogik. Dabei kam ich auf die Idee, Pädagogik und Kabarett im Rahmen des Change-Managements und der Personalentwicklung miteinander zu verbinden und entwickelte das Mitarbeiter-Kabarett. Es dürfte auch in Unternehmen mehr gelacht werden.